Am Anfang stand die Liebe zur Musik von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli - bis Ulrich Hoffmeier, seit Jahren Gitarrist des „Palastorchester mit seinem Sänger Max Raabe“ die Idee hatte, auch in das Programm des „Premier Swingtett“ deutsche Lieder der 20er und 30er Jahre aufzunehmen.
Dadurch entstand ein „German Songbook“ im Klangbild des „Quintette du Hot Club de France“: frische Arrangements bekannter und weniger bekannter Stücke, die einst von Marlene Dietrich, den Comedian Harmonists oder Heinz Rühmann dargeboten wurden wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ oder auch „Dein ist mein ganzes Herz“. Was für die US-Amerikaner die großen Songs von Gershwin, Cole Porter oder Rodgers & Hart sind, das sind für das Premier Swingtett die Lieder von Kurt Weill, Theo Mackeben oder sogar Franz Léhar, die auch mal als Bossa Nova erklingen können.