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Jazzpodium 9/2011
„Das German Songbook im Stil des Hot Club de France ... Das Repertoire der deutschen Unterhaltungsdmusik der 20er und 30er Jahre ... wurde neu interpretiert, neu arrangiert, bis die alten Perlen charmant und dezent in neuem Glanz erstrahlen… Aus den neu erschlossenen Stücken sprüht das Feuer des Zigeuner Swing... Das dabei dann eine so stimmige Platte heraus kommt … ist nicht nur der Professionalität und Klasse der Musiker zu verdanken… Swingt tierisch..."
Die Harzer Volksstimme schreibt am 31.5.2011
Ohrwürmer im Stil von Reinhardt und Grappelli
Viel Swing, Varieté und ein wenig Jazz: Das boten die vier Herren im feinen Zwirn vom „Premier Swingtett“ den Gästen in der Remise, Marktstraße 1. An diesem Abend hatte der Jazzclub im Kunst- und Kulturvereinbewusst diese Formation ausgesucht. Lieder der 1920er und 1930er Jahre im Stil von Django Reinhardt und Stephane Grappelli gespielt, das sollte an diesem schönen Frühlingsabend das Publikum erfreuen. Und so gab es auch nur noch wenige freie Plätze in der Remise und die Erwartungen erfüllten sich aufs Ganze. Ein Geiger, zwei Gitarren und ein Kontrabass, die typische Besetzung des Hot Club de France verwandelte solche Ohrwürmer wie „Eine Nacht voller Seligkeit“ und „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ in schöne Swingnummern. Aber auch die Eigenkompositionen von Uli Hoffmeier kamen beim Publikum gut an. Ulrich Hoffmeier, der Gitarrist vom Max Raabe Palast Orchester, moderierte charmant mit Berliner Schnauze durch den Abend. Dieses Programm war eine Mischung aus Musik, Varieté und Interaktion mit dem Publikum.
Von der Bühne weg wurden Maultrommeln (kleine Musikinstrumente, die man mit dem Mund spielt) verkauft und den Unterricht gab es auch gleich dazu. Eine singende Säge und eine tanzende kleine Puppe unterhielten die Zuschauer, die dieses Programm wunderbar fanden. Jordan Rodin als Stehgeiger, der sonst bei den Hamburger Symphonikern die Bratsche spielt, hatte einen schmachtenden Stil, der sich wunderbar in das Ensemble einfügte. Malibu Gordes an der 2. Gitarre wechselte sich mit Uli Hoffmeier im Rhythmus undMelodiespiel gekonnt ab und Anders Grop am Bass ergänzte seine Kollegen. Und so wurden die Musiker erst nach vier Zugaben von der Bühne entlassen und Jazz in der Remise verabschiedete sich damit in die Sommerpause.
Die französische Tageszeitung La Provence vom 16.8.2010 schreibt:
Super soirée avec "Premier Swingtett"
Au centre culturel Sainte Anne, une nombreuse assistance est venue applaudir Premier Swingtett. ...
...Leur présentation d'une sobre élégance, leurs sens du rhythme, leur évidente passion pour la musique et leur gaieté communicative ont fait merveille auprés du public qui les a si longuement ovationnés que plusieurs bis ont agréablement prolongé cet super soirée.
Der Berliner Tagesspiegel vom 7.6.2009 schreibt:
Der Mann mit der Todesmelodie
Es ist eine dieser verführerischen Melodien, die auch morgens nach dem Aufwachen noch da sind. Die Geige lockt in der Brust, der Bass klopft auffordernd auf die Schenkel, und in den Adern schlagen zwei Gitarren ihre Synkopen...
...Der mitreissende Bossa Nova ist eines der wenigen selbst komponierten Stücke, die das Premier Swingtett in seinen Konzerten spielt - und eigentlich untypisch für das aktuelle Programm der Berliner Combo, die es sich zum Ziel gesetzt hat, in Anlehnung an die Swing-Bibel "Great American Songbook" ein "German Songbook" zu etablieren...
...Zum Glück weicht das Swingtett bei seiner Umwidmung solch arg strapazierter Songs wie Heinz Rühmanns "Ein Freund, ein guter Freund" von1930 oder sein "Ich brech' die Herzen..." aus dem 1938er-Wohlfühlfilm "Fünf Millionen suchen einen Erben" vom Altbekannten ab und baut neue, interessante Melodiebögen...
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Die Frankenpost vom 5.10.2009 schreibt:
60 Jahre Jazz in Deutschland - ein Auf und Ab
...Das "Premier Swingtett" aus Berlin sorgte mit Titeln aus den 30er- bis 50er- Jahren für musikalischen Anschauungsunterricht...
...Er liebe modernen Jazz, spiele aber den alten, weil er seinem persönlichen Naturell mehr entspreche, sagt Ulrich Hoffmeier, Bandleader des "Premier Swingtetts". Er und seine Musiker begeistern das Publikum immer wieder mit Musik zum Träumen...
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Das Märkische Echo vom 11./12.8.2007 schreibt:
Ohrenschmaus mit Evergreens
Das Märkische Echo vom 11./12.8.2007 schreibt:
Ohrenschmaus mit Evergreens
...Charmant und amüsant, witzig und spritzig, verträumt und auch mal melancholisch sind die Lieder, die das Quartett im Programm hat...
...Nicht zu vergessen Songs des einstigen Zigeunergitarristen Django Reinhardt und dessen Partner Stéphane Grappelli, die in der ersten Zeit prägend für die Gruppe waren. Die Pflege dieses Sinti-Erbes verknüpft sich mit gänzlich neu arrangierten Evergreens wie "Ich hab noch einen Koffer in Berlin" oder "Ausgerechnet heute Abend" von Coco Schumann, das - eines der wenigen Stücke mit Gesang im Programm - zum echten Zwerchfellkitzel wird...


